Die erste unabhängige Erklärung der Fußgruppe des Protestmarsches

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, aber zuletzt siegst du.
Die seit sechs Monaten andauernden und sich auf ganz Deutschland ausgeweiteten Proteste der Flüchtlinge sind in eine neue Phase getreten. Am Samstag haben sich die Protestierenden und ihre Unterstützer_innen in Würzburg gegen die herrschenden Gesetze für Flüchtlinge versammelt, um von dort gemeinsam nach Berlin zu marschieren.
Nach einer Demonstration mit etwa 450 Teilnehmer_innen haben sich etwa 60 Personen zu Fuß auf den Weg nach Berlin gemacht. Sie brechen Schritt für Schritt kollektiv die Ketten der Residenzpflicht und stellen einmal mehr unter Beweis, dass Menschen keine Ketten akzeptieren, dass sie in der Lage sind, gemeinsam Sicherheit und Frieden zu erfahren und sich für eine bessere Welt einzusetzen.
Dieser lange und schwierige Weg erfordert Entschlossenheit und kontinuierlichen Einsatz für eine Veränderung, die aus unserer Sicht notwendigerweise eintreten wird. Die Flüchtlinge und ihre Mitstreiter_innen demonstrieren dies mit jedem ihrer Schritte: den Willen zur Veränderung, zum Kampf und zum Erfolg.
Die zu Fuß marschierenden und protestierenden Flüchtlinge auf dem Weg nach Berlin.
Schweinfurt
9.9.2012

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